Wissenswertes rund um die Vermittlung ...

 

 

Wir bemühen uns sehr, immer auf dem aktuellen Stand bei jedem Hund zu 

sein. Durch die schwierigen Lebensumstände unserer Schützlinge ist es 

oft nicht ganz einfach, z. B. das Alter (dieses wird oft zunächst im 

Tierheim und erst später vom Veterinärmediziner geschätzt), Größe, 

Gewicht und alle Charaktereigenschaften einzuschätzen. Wir sind da auf 

unsere Tierschutzfreunde und Tierärzte vor Ort in Spanien angewiesen 

und können somit keine absolute Garantie für Angaben übernehmen. 

Eventuelle Erkrankungen/Handicaps werden selbstverständlich immer

sofort von uns angegeben, sofern sie uns bekannt sind.

 

 

 

 

Vor der Einreise 

 

Jede Fellnase wird vor der Einreise nach Deutschland untersucht, 

geimpft, entwurmt, gechipt und auf Mittelmeerkrankheiten getestet -

und, abgesehen von den Welpen, die noch zu jung sind, auch kastriert. 

Selbstverständlich besitzen sie auch die nötigen Einreise-Papiere (EU-/Impfausweis).

 

 

 

 Einreise  

 

Wir sind ein eingetragener Tierschutzverein mit eigenem Transporter und 

allen nötigen Zulassungen und Genehmigungen, der auch für andere 

Tierschutzvereine Fellnasen aus Spanien nach Deutschland bringt und eng 

mit einigen anderen Tierschutzvereinen und Tierheimen zusammenarbeitet. 

 

Weitere Infos zum Vermittlungs- und Tourenablauf findet Ihr hier ... 

 

 

 

 

 

 Schutzgebühr 

 

Die Schutzgebühr beträgt EUR 380,00 inklusive eines angepassten

 Sicherheitsgeschirres, einem Adapter für den Anschnallgurt,

einer Wurmkur und einem Mittel zur Zecken- und Flohprophylaxe.

 

 

Hierin enthalten sind alle Kosten (Tierheim, tierärztliche

Untersuchung, Test auf Mittelmeerkrankheiten, Impfung, Entwurmung,

Chip, Kastration, EU-Heimtierausweis, Transport nach Deutschland).

 

 

Für unkastrierte Hunde (Welpen) beträgt die Schutzgebühr

EUR 350,00 und für Notfall-Hunde EUR 150,00.  

 

 

 

Wenn wir bei unseren spanischen Tierschutz-Freunden einen Hund für

Euch fest reservieren lassen, dann ist vorab die Schutzgebühr mit dem

Namen des Hundes auf unser Vereinskonto zu leisten, da es leider schon

vorgekommen ist, dass der Hund dann hier bei uns nicht abgeholt wurde. 

 

 

 

 

 

 

 

Ansprechpartner  

 

Wenn Ihr Euch für eine Fellnase interessiert oder Fragen habt,

dann ruft uns gerne unter 02428 - 80 28 86 an oder schickt eine Mail

an:  info@hundeoase.org

 

 

 

 

 

 

 

Iris Flosdorf

 

Erlaubnis gemäß § 11

Abs. 1 Nr. 3 TierSchG

 

Erlaubnis gemäß § 11

Abs. 1 Nr. 5 TierSchG 

 

Iris ist die 1. Vorsitzende

 und die Ansprechpartnerin

für die Vermittlungen.

 

Weiterhin ist sie für die

Planungen und Durch-

führungen der Transporte

zuständig.

 

Sie ist die Pflegestelle in

Deutschland und kümmert

sich um die Organisation

der Spenden. 

 

 

  info@hundeoase.org 

 

Tel. Nr. 02428 - 80 28 86

 

Dr. Maria Máñez

 

Maria (links) ist unsere Ansprechpartnerin

im Tierheim RIBAMONTES und von

MICHEL RESCUE / RESCUE LOVE.

 

Sie übersetzt für uns, schickt

uns die Beschreibungen und 

Fotos von den Hunden, die

adoptiert werden können.

 

Maria ist, mit Iris zusammen, 

für die Vermittlung zuständig

und erkundigt sich auf Anfrage

von Interessenten bei unseren

Tierschutz-Freunden vor Ort

in Spanien über die Hunde.  

 

 

Maria spricht deutsch,

spanisch und englisch.

 

 

 

hundeoase.auslandsadoptionen@gmail.com 

 

Tel. Nr. 0151/ 100 555 20  

 

 

 

 

 

 

 

 

Elfat Dobler

 

Elfat ist unsere Ansprechpartnerin

im Tierheim SVPAP in Valencia.

Sie übersetzt für uns, schickt uns

die Infos und Fotos der Fellnasen

und stellt diese Hunde auch bei tiervermittlung.de ein. 

 

 

Weiterhin ist sie Mitglied

und Pflegestelle des Katzen-

schutzvereins PAP und 

ist für die Vermittlungen

der Samtpfoten zuständig.

 

Elfat spricht perfekt

spanisch, deutsch, arabisch,

syrisch und englisch.

 

 

 

 

 

 elfat.dobler@gmx.de 

 

Tel. Nr. 0034 671 66 99 17

 

 


... einfach mal nur zum Verständnis ...

 

 

 

Die meisten Tierschützer vor Ort sind berufstätig, haben wie wir auch 

eine Familie und ihre eigenen Tiere. Sie kümmern sich nach der Arbeit

unentgeltlich um ihre Schützlinge. Fast alle bringen noch Geld von Zu-

hause mit, weil es irgendwie immer finanziell gerade schlecht aussieht. 

 

 

Viele Tierschutzvereine in Spanien bekommen keinerlei finanzielle 

Unterstützung vom Staat, sie sind vollkommen auf sich gestellt. Sie 

finanzieren sich nur durch Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Und in

einem Land, wo ein Tierleben nicht viel wert ist, kann man sich 

gut vorstellen, wie die Spendenbereitschaft aussieht ... kaum ein Tierheim

kann es sich leisten, Angestellte zu bezahlen, es erfolgt alles ehrenamtlich.

 

 

Zudem kommen die wenigsten Tiere gesund in ihre Obhut und man

hätte “nur” Futter- und Impfkosten. Die meisten der geschundenen

Wesen sind Fundtiere, ausgesetzte arme Seelchen, die man nicht mehr 

wollte und die sich teilweise sehr lange auf der Straße durchgeschlagen haben. 

 

 

Sie sind verwurmt, voller Parasiten, verfilzt und teilweise bis auf die 

Knochen abgemagert und /oder krank, von Verletzungen mal abgesehen. 

Tierarztkosten entstehen, manch einer braucht Spezialfutter, sie werden

liebevoll aufgepäppelt, bis sie bereit zur Vermittlung stehen und das kann

in manchen Fällen lange dauern. Dann fallen Kosten für die Impfungen

und die Kastrationen an. Von den verängstigten, alten und kranken 

Tieren, die nun für den Rest ihres Lebens im Tierheim bleiben und versorgt

werden, mal ganz abzusehen, weil es so gut wie unmöglich ist, sie zu vermitteln.

 

 

Und mit dem Wissen, dass kaum eine Besserung in Sicht ist, dass am 

nächsten Tag wieder neue Probleme da sind, die irgendwie gelöst

werden müssen, sehen sich die Tierschützer täglich konfrontiert. Ebenso

müssen sie mit dem emotionalen Horror, den sie Tag für Tag erleben, 

klar kommen. Mit dem was manche Menschen unseren Mitgeschöpfen antun ... 

 

So freuen sie sich für jeden ihrer Schützlinge, der ein liebevolles Zuhause 

findet und finden dort auch die Kraft weiter zu machen ... 

 

Ich glaube, keiner von uns möchte mit ihnen tauschen, immer die Sorge, 

wie man die Tierarztkosten oder das nächste Futter bezahlen kann  ... 

 

 

 

 

 

...  und zuletzt ein Danke ...

 

... einem Tier aus dem Tierschutz ein neues Zuhause zu geben, bedeutet 

immer, dass Ihr gleich mindestens zwei Wesen rettet, nämlich die 

Fellnase, die zu Euch kommen darf, und eine weitere, die durch den 

dadurch freiwerdenden Platz in einem der spanischen Tierheime der 

Tötungsstation oder dem oft jämmerlichen Leben auf der Straße

entkommen kann und somit zumindest in Sicherheit ist - und im besten Fall 

ebenfalls die Chance auf eine Adoption und ein eigenes Zuhause bekommt !